Erodiertechnik

Benötigen Sie einen kompetenten Ansprechpartner im Bereich Erodiertechnik? Wir bieten Ihnen als professionelles Unternehmen ein weites Leistungsspektrum für viele Anwendungsgebiete. Unsere Kunden profitieren von unserer Kompetenz in der Erodiertechnik, Lasertechnik, Graviertechnik und Frästechnik.

Für die Gebiete Automobil, Medizin, Maschinenbau und Elektrotechnik arbeiten wir schon seit langer Zeit mit den verschiedensten Werkteilen und Materialien. Mithilfe modernster Maschinen und bester Methoden können wir fast alles ohne mechanische Beanspruchung präzise bearbeiten. Wir realisieren feinste Oberflächen. Innerhalb kürzester Zeit setzen wir Ihre Ideen hochpräzise um – seien sie noch so komplex.

Mittels Erosion lassen sich Werkzeuge und komplex geformte Gegenstände herstellen. Teile, die kompliziertere Konturen besitzen, können durch das Verfahren der Erodiertechnik produziert werden. Hauptsächlich wird Erosion für die Herstellung hochpräziser Metallteile angewendet. Üblicherweise wird beim Verfahren des Erodierens das zu bearbeitende Objekt in einem Dielektrikum bearbeitet. Ein Dielektrikum ist eine nicht leitende Flüssigkeit. Die Objekte sind meist 3D-Metallteile und leitend. Das Werkzeug hat eine negative Spannung und wird an das zu bearbeitende Objekt herangeführt. Es entstehen kleine Entladungen und Funken. So wird Material vom Objekt abgetragen.

Anbindung Erodieren

Desweiteren bieten wir das Anbindungen Erodieren bei Kunststoffwerkzeugen und Silikonwerkzeugen an.

Gerade im Silikonbereich ist es wichtig, dass die heiße Masse bei einer Mehrfachform gleichmäßig eingespritzt wird.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Erodiertechnik?

Die Erodiertechnik beschreibt die verschiedenen Bearbeitungsverfahren der Elektroerosion bzw. Funkenerosion. Das Erodieren ist eines der wichtigsten Verfahren zur Herstellung von Werkstücken. Mit dem Verfahren der Erosion werden mit modernen Maschinen innerhalb kürzester Zeit hochpräzise Formen und Metallteile hergestellt. Durch elektrische Entladung werden leitende Materialien, wie zum Beispiel Aluminium, Messing, Stahl oder Kupfer abgetragen. Das Werkstück wird im Dielektrikum bearbeitet – einer nicht leitenden Flüssigkeit. Das Werkzeug – die Elektrode – hat eine negative Spannung gegenüber dem zu bearbeitenden Werkstück. Es wird an das Werkstück herangeführt, ohne es direkt zu berühren. So wird das Material konstant entladen und abgetragen. Dadurch entstehen Funken, weshalb dieses Verfahren der Erodiertechnik auch Funkenerodieren genannt wird. Die Erodiertechnik ist für den Werkzeugbau wichtig.

Was ist Werkzeugbau?

Unter Werkzeugbau wird das Produzieren von Werkzeugen und Vorrichtungen für spezielle Industriezweige verstanden. Dies spielt für die Arbeitsvorbereitung im Produktionsbetrieb eine wichtige Rolle. Um die Werkzeuge herzustellen, werden eine spezielle Berufsausbildung und ständige Weiterbildungen auf diesem Gebiet benötigt. Absolventen im Bereich Werkzeugbau werden als Werkzeugmacher bezeichnet. Im Werkzeugbau werden heutzutage meist CNC-Maschinen benutzt.

Der Werkzeugbau lässt sich in verschiedene Arbeitsschritte unterteilen. Zunächst einmal wird mit der Konstruktion begonnen. Zuerst werden in der Konstruktionsabteilung Kriterien des Werkzeugs festgelegt. Danach erfolgt mit Hilfe der Kriterien die Erstellung einer Stückzeichnung. Grundsätzlich werden hierfür dreidimensionale CAD-Programme verwendet. Nun wird anhand einer Simulation ein Musterteil hergestellt. Nach vollständiger Optimierung und Ausbesserungen werden Detailzeichnungen für das Werkzeug erstellt.

Es werden kostenintensive und komplexe Werkzeuge hergestellt, daher braucht die komplette Produktion von der Entwicklung an vielZuletzt muss das Werkzeug noch erprobt und endgültig freigegeben werden. Dann kann das Werkzeug in die Produktion.

Mechanische Abteilungen

Der Werkzeugbau unterteilt sich in die mechanischen Abteilungen Fräserei, Dreherei, Schleiferei und Erodiertechnik. Alle Abteilungen verfügen über CNC-gesteuerte Technik. Eine weitere eigenständige Abteilung im Werkzeugbau ist oftmals der Metallbau. Im Metallbau werden Werkstücke wie Gehäuse und Abdeckungen hergestellt. Zu jedem Werkzeugbau gehört der Zuschnitt. Hierfür ist auch die Abteilung des Metallbaus zuständig. Des Weiteren zählt im Werkzeugbau eine Härterei zu den Abteilungen. Hier werden die Werkzeugstähle gehärtet. Außerdem werden die Werkstücke spannungsfrei geglüht, um eine gute mechanische Bearbeitung zu gewährleisten.

Alle Abteilungen arbeiten so miteinander zusammen, dass für einen reibungslosen Ablauf gesorgt ist. Eine gute Kommunikation zwischen den Abteilungen ist daher sehr wichtig.

Warum ist die GHG Gießler und Stücker GbR der richtige Partner?

Wir fertigen Einzelteile und Kleinserien für die Automobil-, Elektro- und Lebensmittelindustrie. Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand. Durch unsere Termintreue und Flexibilität könne Sie sich stets auf uns und unsere reibungslose Arbeitsweise verlassen. Wir bieten ein breites Leistungsspektrum im Werkzeugbau und realisieren feinste Oberflächen. Mit unseren modernen Maschinen bearbeiten wir die Werkstücke präzise und ohne mechanische Beanspruchung. Wir setzen auch die komplexesten Ideen innerhalb kürzester Zeit höchster Qualität um.

Durch langjährige Erfahrung und umfangreiche Kenntnisse können wir Ihnen einen kompetenten Service bieten. Unser qualifiziertes Team arbeitet stets mit Leidenschaft an der Umsetzung Ihrer Pläne. Bei uns bekommen Sie qualitativ hochwertige und anspruchsvolle Fertigungsergebnisse.

Wie funktioniert das Senkerodieren?

Wir bieten Ihnen zudem den Service des Senkerodierens an.

Bei der Senkerosion befindet sich das Werkstück in deionisiertem Wasser oder nichtleitendem Öl. Während der Maschinenkopf mit der Elektrode – dem Werkzeug – eine Bewegung in der z-Achse ausführt, bewegt sich der Tisch in der x- und y-Achse. Die Elektrode (Kathode) besteht aus Kupfer oder Graphit. Die Elektrode ist etwas kleiner als die Anode, da der Funke bei der Annäherung von Kathode an Anode durch das Dielektrikum springt.

Beim Senkerodieren entsteht durch die Negativform der Elektrode ein positiver Abdruck im elektrisch leitfähigen Werkstück. Es wird keine Spannung im Werkstück erzeugt, aber eine hohe Oberflächengüte hinterlassen. Das Material wird durch Verdampfen oder Schmelzen abgetragen. Eine im Dielektrikum entstandene Gasblase transportiert das abgetragene Material weg und das Dielektrikum wird konstant gefiltert. Um mehrere Partien am Werkstück bearbeiten zu können, gibt es sogenannte CNC-gesteuerte Maschinen für das Verfahren der Senkerosion.

Das Senkerodieren wird auch als Vorbereitung für das Drahterodieren genutzt. Die Senkerosion erzeugt in bereits hartem Stahl die Startbohrung. Hier wird dann der Erodierdraht eingefädelt.

Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung und unseren Leistungen. Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand. Mit hochwertiger und moderner Technik realisieren wir Ihre Wünsche schnell und umweltfreundlich.

Vorteile des Senkerodierens

Das Senkerodieren bietet gegenüber anderen Herstellungsverfahren mehrere Vorteile. Das Werkstück wird präzise bearbeitet, was zu einer sauberen Oberflächenstruktur und hochwertiger Qualität führt. Auch für die komplexesten Konturen ist das Verfahren geeignet. Für das Senkerodieren müssen zudem nur niedrige Werkzeugkosten aufgebracht werden. Es können alle elektrisch leitenden Werkstoffe bearbeitet werden. Auch bei großen Tiefen werden mit dem Senkerodieren scharfkantige Geometrien realisiert.

Nehmen Sie unsere Leistungen der Konstruktion, Gravier-, Fräs- und Erodiertechnik in Anspruch. Wir stehen Ihnen gerne als fachkundiger Ansprechpartner zur Seite.

Was ist Drahterodieren?

Das Drahterodieren ist ein Schneidverfahren, womit hochpräzise Werkteile geformt werden. Die Materialien des Werkstücks sind elektrisch leitend. Die Drahterosion funktioniert ähnlich wie die Funkenerosion. Durch die Funken elektrischer Spannungspulse wird Material abgetragen. Als Elektrode dient ein dünner, permanent durchlaufender Draht. Das Material wird vom Werkteil auf den dünnen Draht und in das Dielektrikum übertragen. Der Draht wird nur einmalig verwendet. Damit das Drahterodieren möglichst präzise verfährt, muss der Funke genau dort überspringen, wo der Abstand zwischen Werkteil und Erodierdraht so klein wie möglich ist.

Beim Schneidvorgang ist der Erodierdraht auf einer Spule aufgewickelt und wird über mehrere Rollen zur Drahtführung geführt. Am hinteren Teil der Maschine befinden sich zwei gegenüberliegende Antriebsrollen. Durch diese wird mit einer gewissen Spannung und Geschwindigkeit der Erodierdraht gezogen. Schwingungen werden mit Hilfe der Drahtführungen oberhalb und unterhalb des Werkstücks vermieden. Manche Maschinen nutzen als Dielektrikum anstelle des deionisierten Wassers auch Erodieröl. Der entstandene Erodierabfall wird durch das Dielektrikum aus dem Schneidpalt entsorgt. Grundsätzlich ist der Erodierdraht positiv gepolt und das Werkstück negativ gepolt.

An der Stelle mit dem kleinsten Abstand zwischen Erodierdraht und Werkstück bildet sich ein elektrisches Feld. In diesem elektrischen Feld werden positiv und negativ geladene Ionen stark beschleunigt. Diese bilden wiederum zwischen Werkstück und Elektrode einen ionisierten Kanal. Der Kanal leitet Elektrizität. Durch eine Kollision der Ionen im Entladungskanal entsteht ein sichtbarer Funken. Währenddessen entsteht aus der verdampfenden Flüssigkeit und dem Material eine Gasblase. Durch den Druck in der Blase entsteht Plasma. Die Gasblase nimmt an Größe zu und implodiert schließlich durch eine Impulspause. Die Implosion reißt geschmolzenes Material aus dem Werkteil und aus der Elektrode.

Was sind CNC-Maschinen?

Die Abkürzung CNC steht für Computerized Numerical Control. Mithilfe von CNC-Maschinen ist bei einem Fertigungsverfahren eine konstante Betreuung der Herstellung durch menschliches Personal nicht mehr notwendig. Die Herstellung erfolgt automatisch und mit hoher Präzision. Für die CNC-Maschinen wird modernste Steuerungstechnik eingesetzt.

Weitere Erodier-Arten

Bohrerodieren

Bei der Bohrerosion werden Einzelstücke gefertigt mit einzelnen Bohrungen und einfachen Startlochbohrungen. Unabhängig von der Härte des Materials können die kleinsten Bohrungen ausgeführt werden. Während des Verfahrens entsteht ein gleichmäßiger Abbrand und schneller Abtrag am , indem sich die Elektrode dreht.

Scheibenerodieren

Beim Scheibenerodieren dienen sich drehende Kupfer-, Kupfer-Wolfram- oder Graphitscheiben als Elektroden. Der Graphit ist hierbei leitfähig. Das Verfahren der Scheibenerosion wird unter anderem im Kraftfahrzeugbau und in der Medizintechnik genutzt.

Auf welchen Gebieten wenden wir Erodiertechnik an?

Durch Erodiertechnik werden im Werkzeugbau unter anderem Schnittwerkzeuge, Spritzgussformen, oder Teile mit komplizierten Konturen hergestellt. Es können Gießformen, Gesenke oder Stempel produziert werden. Das Unternehmen GHG Gießler und Stücker arbeitet schon seit langer Zeit mit den verschiedensten Werkteilen und Materialien für die Bereiche Automobil, Maschinenbau, Elektrotechnik, Lebensmittelindustrie und Medizin im Werkzeugbau. Profitieren Sie gerne von unserer langjährigen Erfahrung in den Bereichen Fräs-, Laser-, Gravier- und Erodiertechnik.

Welche Leistungen bieten wir noch an?

Sie benötigen mehr Informationen und möchten unsere weiteren Leistungen in Anspruch nehmen? Wir sind der richtige Ansprechpartner für Erodiertechnik, Lasertechnik, Gravur und Fräsen. Für die Bereiche Medizin, Automobil, Elektrotechnik und Lebensmittelindustrie arbeiten wir höchstpräzise mit modernsten Maschinen.